Dr.med. David Koppensteiner
Johanna Moser
Verena Koppensteiner-Lienhart
Berta Johanna Lindauer

Dr.med. David Koppensteiner

Persönliches:
Nach einer sehr erfolgreichen persönlichen Erfahrung mit Akupunktur und Homöopathie bei einer Sportverletzung begann ich schon während des Medizinstudiums meine ersten Ausbildungen in Akupunktur, chinesischer Kräutermedizin und Ernährungslehre und in Homöopathie. Bald stellte sich heraus, dass die Chinesische Medizin einfach besser zu mir passte als die klassische Homöopathie. Von Anfang an war ich von dem komplexen, exakten und doch einfachen philosophischen Denkgebäude der Chinesischen Medizin sowie deren Flexibilität fasziniert. Seit 2004 suche ich nach den Wurzeln der chinesischen Medizin und nach authentischen, klassischen Akupunkturstilen jenseits der bekennten "TCM". Den wenigsten Patienten - und leider auch wenigen Therapeuten - ist bewusst, dass die TCM als politisch diktiertes Produkt der maoistischen Regierung in den 50-er Jahre erschaffen wurde (mit gewissen Vorzügen, aber auch einer Menge Nachteilen). Sie ist also ein sehr junger Stil innerhalb der Chinesischem Medizin. Zwischen dieser modernen „Traditionellen" Chinesischen Medizin und klassischen Therapieansätzen liegt v.a. im Gebiet der Akupunktur ein sehr großer und relevanter Unterschied. Unter Vorträge & Kurse -> Skripten finden Sie dazu einen interessanten Artikel von Heiner Frühauf.

- Begeisterter Hobbykoch und „Ernährungsforscher“
- Buddhistische Meditation, östliche und westliche Mystik
- Staunender, lernender  Vater zweier Söhne

Medizinische Ausbildung:

- Medizinstudium an den Universitäten Wien und Innsbruck
- 3-jährige Akupunkturausbildung am EIOM (European Institute for Oriental Medicine), München
- Akupunktur nach Meister Tung bei Dr. Wei Chieh-Young, Dr. Henry McCann, Dr. Zhao und Esther Su
- Shonishin bei Steve Birch
- Kinder Tuina bei Dr. Elisa Rossi
- Kräutermedizin und Ernährungslehre bei Claude Diolosa und François Ramakers
- Meridianpalpation und Meridianphysiologie bei Dr. Wang Ju-Yi   und Jason Robertson (hier bin ich auch als Übersetzer des Standardwerkes tätig)
- Ein-Nadel-Technik und Herzarbeit nach Cheng Dan An bei Don Halfkenny
- Unterricht beim DZOGCHEN-Meister Schangshi, Übertragung für das Heilen mit Tönen und buddhistischen Mantren

Weiterbildungen u.a. Barbara Kischbaum, Francios Ramakers, u.a.

Weitere Themenschwerpunkte:
-    Radikale Vergebung nach Collin Tipping
-    Gewaltfreie Kommunikation, Achtsamkeitspraxis und buddhistische Psychologie um die Funktionsweise des eigenen Geistes und die Rolle der Gefühle und Emotionen zu begreifen (insbesondere, um die bedeutenden Zusammenhänge von Gedanken, Gefühl, Emotion, Gesundheit und Schicksal zu verstehen und zu heilen).
- Erforschung einer authentischen "Sprache des Herzens"

Ich wende diese Methoden im Zusammenhang mit der Chinesischen Medizin an. Nach klassisch chinesischer Auffassung basiert wahre Gesundheit immer auf einem Frieden des Herzens.

Publikationen:
Im Bacopa-Verlag
   Akupunkturtafel Chart 1 ca. 24 x 34 cm TUNGs Extraordinary Acupuncture Points on the regular channels.
   Akupunkturtafel Chart 2 ca. 24 x 34 cm TUNGs Extraordinary Acupuncture Points on the regular channels.

Praktische Meridiantheorie in der Chinesischen Medizin Wang Ju-Yis Vorlesungen zur Leitbahntherapie , von Wang Ju-Yi und Jason Robertson (Übersetzt aus dem Englischen).

Meine Arbeit:
Meine wichtigsten Akupunkturlehrer waren: Dr. Wei Chieh-Young, Dr. Henry McCann, Cinzia Scorzon, Dr. Wang und Jason Robertson. Daraus hat sich mein eigener Arbeitsstil entwickelt – und entwickelt sich stetig weiter.

Die Chinesische Medizin steht - wie schon der Name unserer Gemeinschaftspraxis zeigt - im Zentrum meiner Arbeit. Insgesamt gibt es nach daoistischer Auffassung jedoch 8 Säulen, die unsere Gesundheit tragen. Näheres dazu versuche ich in meinen Vorträgen zu vermitteln.
Mein persönlicher Arbeitsschwerpunkt liegt auf klassischer Akupunktur und auf Herzensarbeit. "Herzensarbeit" stellt nach meiner Auffassung einen Weg dar, das ganze Leben und damit auch unsere Gesundheit oder Krankheit aus einem andere Blickwinkel wahrzunehmen, eben aus jenem des Herzens. Dadurch können wir aus unserer (oft unbewussten) Opferrolle aussteigen und über tiefgreifende Vergebungsarbeit mit dem eigenen Leben Frieden schließen.
Allein die Änderung dieser Wahrnehmung hat nach den alten chinesischen Schriften größten Einfluss auf unsere Gesundheit! Ich nenne das oft auch  "den inneren Weg gehen". Ich bin bemüht, mit den PatientInnen eine große Eigenverantwortung zu erarbeiten und damit auch die Kompetenz, die eigenen Probleme selber zu lösen.

Der Tradition der alten chinesischen Ärzte folgend bin ich bestrebt, zu zeigen, was wie alles für unsere Gesundheit selber tun können. Neben der Herzensarbeit haben hier auch Ernährung und Lebensführung eine zentrale Stellung inne.

Um diesen ganzheitlichen Ansatz zu verwirklichen, arbeite ich mit Shiatsu- und TuinatherapeutInnen, YogalehreInnen, Qì Gong-LehreInnen, einer Ernährungsberaterin, einer Achtsamkeitslehrerin sowie anderen TherapeutInnen und KollegInnen diverser ganzheitlicher Richtungen zusammen.

Das Leben hat mich gelehrt, dass Probleme und Krankheiten immer das Ziel und Potenzial haben, uns weiter zu bringen.